#nachderwelleistvorderwelle #fernweh #meerweh

Das hatte ich mir Ende 2019 so schön gedacht: Elternzeit mit dem dritten Kind, die anderen beiden noch nicht schulpflichtig, so dass genug Flexibilität bestand, sich Auszeiten zu nehmen und mit dem Familientross die Welt zu erkunden. Die beiden „Großen“ waren schon immer begeistert dabei, das würde mit der kleinen Nummer 3 sicher auch gut werden. Spoiler-Alarm: das doofe C-Wort kam dazwischen.

Jetzt mag man diskutieren, ob Reisen auch in weit entfernte Länder grundsätzlich und mit kleinen Kindern insbesondere überhaupt sein muss. Wir finden, früh zu erkennen, dass wir sehr viel Glück haben und es durchaus andere Lebensformen gibt als in der DHH in Frankfurt, nicht so schlecht. Aber zum Thema Reisen mit Kindern ein anderes Mal mehr.

„Dank“ Corona fand die Beschäftigung mit Reisen nur gedanklich statt. Wie wollen wir zukünftig reisen, wohin, was wollen wir sehen, was sind wirklich nachhaltige Reiseerlebnisse? Ein guter Nährboden für die konzeptionelle Beschäftigung mit faircations… Die operative Umsetzung allerdings konnte unter den Bedingungen leider noch nicht so aufblühen wie erhofft.           

Nun -im Frühsommer 2021- kommt mein Nah- und Fernweh aber massiv zurück. Es drängelt sich vor dem Hintergrund der steigenden Impf- und sinkenden Inzidenzzahlen „Rowdy-mäßig“ in den Vordergrund meiner persönlichen Agenda.

Allerdings läuft das bei mir eher so ab, als stünde ich mit den Füßen im Meer und die Reiseweh-Welle klatscht mir gegen die Beine, dann zieht sich das Wasser zurück und kommt kurz darauf als neue Welle wieder – mal sanfter, mal heftiger.

Will ich mich wirklich schon wieder ganz weit weg trauen? Ist das schon ok mit Corona? Welle weg.

Na klar, geht schon – überleg‘ mal, wie toll das wird, in der Sonne, am Strand! Welle da.

Aber wenn dann vor Ort noch vieles geschlossen ist oder wir ständig mit Mann und Maus zum Test laufen müssen? Welle weg.

Vielleicht erstmal was in der Nähe, da ist es auch traumhaft schön! Alpen, Nordsee, Ostsee, Seenplatte. Welle da.

Am Ende kann das nur jeder für sich selbst beantworten, wann es nach den Öffnungen wieder los gehen soll in spannende Reiseabenteuer.

Toll wäre es, wenn sich die Zeit des allgemeinen (Reise-)Verzichts auf die Art des Reisens insgesamt auswirken würde – hin zu mehr Nachhaltigkeit und Fairness im ganzheitlichen Reiseerlebnis. Wenn unsere konzeptionellen Ideen, die bald für euch buchbar werden, euren ganz persönlichen Reisenerv treffen. Vielleicht gehen ja viele von euch den faircations-Weg mit uns – dann sind wir da, wenn euch eure Welle trifft!